Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

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Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon spi » 4. Nov 2017, 20:02

Hi,

die Saison findet auch hier im Flachland so langsam ein Ende. Heute bin ich noch eine kleine Runde gefahren. Trockene Straßen, Temperatur um 10 Grad. Was will man mehr.
Beim Abstellen dann der Blick auf den Kilometerzähler, 8956km. Nicht so schlecht für die ersten 8 Monate auf der Bonnie. Jedenfalls rückblickend auf diesen verregneten Sommer.

Erste Saison und erste richtige Tour mit der Neuen. Nach 10 Jahren auf meiner Yamaha also plötzlich alles anders. Kette wo vorher ein Kardan war. EFI anstatt Vergaser. Vermeintlich kleiner Tank anstatt 20 Liter Fass. Egal, nach unzähligen WhatsApp Nachrichten war endlich klar, wir fahren Ende September für 7 Tage in Richtung Süden.
Wir, das sind 6 Herren um die 40. Mit Familie, Job, Haus und all den Dingen des Alltags maximal ausgelastet. Aber dieses Jahr sollte es endlich mal wieder passen.

Tag 1- Startpunkt: 23. September Raststätte Michendorf südlich von Berlin
Tagesziel: Bschlabs/Österreich Gasthof zur Gemütlichkeit

Die Route für den ersten Tag war schnell gefunden. Auf der Autobahn bis Nürnberg. Dann weiter auf Landstraßen bis Füssen. Die letzten Kilometer in Österreich, noch ein paar Kurven fahren. Gesagt, getan. Das Wetter hielt. Am Ende des Tages standen die ersten 670Km auf der Uhr.

Am Abend dann der erste Regen. Mit einem Bier in der Hand, nicht so tragisch. Die Vorhersage für den nächsten Tag auch nicht so prall. Jedenfalls Richtung Schweiz und Frankreich. OK, dann also Südtirol und weiter in Richtung Adria. Die Richtung war klar und der erste Abend lang.

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Tag 2- Am nächsten Morgen ein Blick aus dem Fenster. Es regnet noch immer. Also erst mal Frühstücken und packen. Das Hotel hat zum Glück eine Tiefgarage. Kaum war der Magen voll und die Moppeds bepackt hatte Petrus ein Einsehen und es hörte auf zu regnen.

Wir wollten über das Hahntennjoch und dann weiter in Richtung Innsbruck. Über die alte Brennerstraße bis nach Meran. 20 Grad und Sonne laut Wetter App. Na dann los. Die Straße war noch immer nass und die Temperatur knapp unter 10 Grad. Die Contis auf der Bonnie fühlten sich aber gut an. Trotzdem, Tour ist nicht Hausrunde, also etwas vorsichtiger sein.
Dann die ersten Kehren. Ich vorne weg, weil ich das Navi drauf hab. In Kehre drei oder vier dann das erste HALLO. Am Ausgang der Kehre, war noch ein kleines S zu fahren. Mitten drin rutsch plötzlich das Hinterrad. Die Traktionskontrolle spricht an. Die LED tanzt. Nix passiert. Herzklopfen, weiter. Zwei Kehren später der Blick in den Rückspiegel. Von meinen Jungs ist nichts zu sehen. Also stoppen und warten. Nichts. Wenden und zurück.
Mist, die XJR von Enrico steht gegen die Fahrtrichtung. Genau an der Stelle wo ich gerade Probleme hatte. Ihm ist nichts passiert, aber die XJR ist an diesem Tag nicht mehr zu retten. Tacho, Lenker, Tank und Kupplungshebel haben was abbekommen. Wir sichern die Unfallstelle und rufen die Feuerwehr.
Enrico ist ADAC Mitglied und ich lerne an diesem Tag, dass das durchaus hilfreich sein kann. Vier Stunden später ein Transporter lädt ihn und seine Maschine ein. In Reute bekommt er einen Leihwagen mit dem er nach Berlin zurück fahren kann. Die XJR kommt ein paar Tage später nach.

Mächtig zappelig macht sich der Rest auf den Weg in Richtung Südtirol. Unterhalb des Hahntennjochs reißt plötzlich der Himmel auf. Die Sonne lacht. Die Gedanken sind noch bei Enrico. Hinter Innsbruck dann die nächste Überraschung. Die alte Brennerstraße ist gesperrt. Die Umleitung führt über die Mautstrecke. Wie stehen kurz und beraten uns. Zwischenzeitlich stehen da ca. 15 Motorräder vor dem Schild. Dann die dumme Idee, kommt wir fahren mal vor und schauen wie weit wir kommen. Wir kamen gut 2 Kilometer weit. Dann wurden ca. 20 Motoräder vom örtlichen Kontaktbeamten gestoppt: Das macht dann 25€ Verwarnung pro Person und die 9€ Maut zahlen sie bitte am Kassenhäusel.

Ach ja, manchmal läuft es eben. Kaum hatten wir den Brenner passiert, stiegen merklich die Temperaturen. Also ab über den Jaufenpass. Holla, die Bonnie zieht den Berg hinauf. Kein einknicken der Leistung wie ich es von meiner Yamaha mit Vergaser kannte. Die hatte einen V2 mit 1100ccm. Ab 1800 Höhenmetern wurde die immer schlapper. Die Bonnie zieht durch. Die Reifen fühlen sich gut an. Im Zweiten aus den Kehren bollern, jawohl das zieht die Arme lang. Dauergrinsen unterm Helm.

Durch die Geschichte am Morgen war es schon ziemlich spät, als wir begannen ein Hotel zu suchen. Leider hatte der Tag noch eine Überraschung parat.
Wir standen auf einem Parkplatz und wollten gerade weiter. Beim Aufsteigen auf seine BMW, machte das Mopped von Sebastian eine Bewegung in Richtung stabile Seitenlage. Der Kollege macht einen Ausfallschritt und versucht sein Mopped abzufangen. Am Ende liegen beide auf der Seite. Der BMW geht es gut. Den armen Kerl nicht. Der Oberschenkel schmerzt. Erst mal ins Hotel und schauen was morgen Früh ist.

Am Abend wurde natürlich viel geredet. Wir sind schon viele Touren zusammen gefahren. Alle sind erfahrene Alpinisten. Sowas hatten wir noch nie erlebt.


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Tag 3 beginnt. Der Umfaller kommt nicht allein aus dem Bett und in die Klamotten. Wir helfen und sitzen bedröppelt am Frühstückstisch. Der Hotelchef bietet seine Hilfe an. Super Typ. Er würde unseren Freund zum Arzt fahren und auch wieder abholen. Dann würde man ja weitersehen. Meran ist auch nicht weit. Nur für den Fall dass er ins Krankenhaus muss. Puhhh.
Ok, dass ist geklärt, aber was mach die übrigen vier Fahrensmänner? Irgendwie ist allen klar, dass wir die Tour, wenn überhaupt, nur zu viert fortsetzen können.
Auch Sebastian ist ADAC Mitglied und nach den „guten“ Erfahrungen am Vortag, beschließen wir weiter zu fahren. Es ist Montag. Wenn sie ihn bis Freitag fit bekommen, sammeln wir Sebastian auf der Rücktour wieder ein.

Mit miesen Gefühl im Bauch fahren wir los. Sebastian besteht drauf: Männer, das ist eure Tour.
Also weiter in Richtung Süden. Vorbei an Weinreben und Ostbäumen. Kurven über Kurven. Die Sonne lacht. Südtirol ist ein Paradies.

Über Gampen und Mendel Pass geht es weiter auf den Passo Manghen. Den kannte ich schon. Schmale Straße und enge Kehren verhindern den maximalen Fahrspaß. Landschaftlich aber grandios.
Der Tag war wieder voller „Höhepunkte“, auch deshalb haben wir uns etwas früher ein Hotel gesucht. Das Albergo Alpina in Castello Tensino sei hier lobend erwähnt. Irgendwie hat die alte Dame an der Rezeption wohl gemerkt, dass die letzten 48 Stunden nicht nur einfach waren. Espresso mit Grappa für alle. Huch das weckt müde Geister. Die Pizza am Abend war einfach nur grandios.

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Tag 4 – Dienstag. Sebastian meldet sich. Es schaut so aus, Muskelfaserbündel ist angerissen. Der örtliche Doktore ist zuversichtlich, dass er ihn in zwei Tagen soweit hat, dass er vielleicht auf dem Mopped bis Berlin fahren kann. Sicher ist das aber nicht. Er bleibt also in Meran und meldet sich wieder. Wir fahren weiter. Tagesziel Caorle/Adria.
Der Weg führt uns bei besten Wetter quer durch eine herrliche Berglandschaft mit Flüssen und Seen. Zeitweise sind wir ganz allein unterwegs. Kein Verkehr, top Straßen. Fahrspaß pur. Die Bonnie läuft. Am frühen Nachmittag fahren wir dann bei Pincavallo durch ein noch menschenleeres Skigebiet. In ein paar Wochen schaut das hier sicher anders aus. Noch 80 Km über das flache Land bis zum Wasser. Die Luft wird immer wärmer. 21 Grad bestätigt die Anzeige an einer Apotheke. Gegen 17 Uhr sind wir am Wasser. Ein Zimmer ist schnell gefunden. Auch hier in Caorle ist die Saison beendet. Mit den letzten Sonnenstrahlen geht es ab ins Wasser. Der Strand ist verlassen. Ein paar Rentner wundern sich über uns. Tourziel erreicht – Abbaden in der Adira. Leider fehlen zwei Jungs.

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Tag 5 – Zurück in die Berge, ist ja eh klar. Also auf gen Norden und dann schauen was mit Sebastian ist. Am Mittag dann seine Info. Das wird nix. Der Oberschenkel ist dick und blau. Er hat den ADAC verständigt. Man holt ihn und die BMW morgen ab: Fahrt die Tour bitte für mich zu Ende. Als ob wir eine Wahl hätten. Kurze Beratung, was wir machen. Das Wetter in Norditalien hält. Also auf nach Canazei. Die Sella Ronda lockt und soll am Donnerstag „bezwungen“ werden. Vor uns liegen heute aber noch gut 200 Km im Kurvenlabyrinth.
Zwischenzeitlich tauschen wir die Moppeds. Die Fazer (Yamaha FZ600 von 2001) von Stachel bin ich schon ewig nicht mehr gefahren. Himmel hilf, das Ding hat kein Drehmoment. Dafür ist es eine Drehorgel. Wie einfach die durch Kurven fegt. Toll, aber diese Schalterei und Drehzahl immer über 5000. Das ist nix für mich. Nach 30 Km der nächste Wechsel. Ich sitze jetzt auf einer T100 aus 2005. Vergaser. Läuft super. Besser als die FZ600. Im Vergleich zu meiner T120, aber immer noch mehr Schaltarbeit. Und Himmel hilf, was ist mit der Bremse? Die erste Kehre bergab und ich hab Pipi in der Hose. Der Besitzer sagt: musste ordentlich reingreifen. Er sitzt gerade auf meiner Bonnie und merkt, dass sich in den letzten Jahren doch was getan hat in Punkto Motorradbau. Irgendwann hat der „Spuk“ ein Ende. Ich sitze wieder auf meinem Mopped. Alles tutti und das gute Gefühl ist da, mit dem Kauf alles richtig gemacht zu haben. Der Tag endet ohne weitere Überraschungen. Bayern verliert irgendein Champions League Spiel und das Bier in Canazei ist teuer. Das Bed & Breakfirst „Ciamore“ aber eine weitere Empfehlung wert.

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Tag 6 – 3 Grad, am Morgen. Aber die Sonne schaut schon hinter den Bergen hervor. Also noch ein Kaffee bevor es losgeht. Wir wollen einmal um das Sella Massiv. Vier Pässe hintereinander. Das letzte Mal war ich vor gut 10 Jahren mit dem Mopped hier. Kurz hinter Canazei geht es los. Anfahrt zum Sellajoch. Gleich am Anfang steht ein großes Schild. Es gilt neue „Spielregeln“ zu beachten. Es sind meist nur 60 Km/h erlaubt. Manchmal auch nur 50. Hin und wieder auch mal 80. Meist aber 60. Und es gibt jetzt Blitzer und Kameras, überall. Ach ja, und Mittwochs ist die Runde zwischen 9 und 18 Uhr komplett gesperrt. OK, vielleicht Ergebnis der unzähligen Motorradraser, die sich hier jedes Jahr austoben. Aber erst mal schauen wie es sich fährt.
Und es fährt sich zäh. Immer wieder stehen Blitzer und Kameras am Straßenrand. Die Autofahrer schleichen eh da rum und die Moppedfahrer trauen sich nicht mehr zu überholen.
Dermaßen „ausgebremst“ bleibt mehr Zeit für die Landschaft. Und die ist einfach nur berauschend. Auch so ist die Sella Ronda eine Reise wert. Aber irgendwie war früher mehr Lametta.
Es geht weiter auf der Runde bis Arabba. Von hier über den Falzarego zum Passo Giau. Auch hier wieder Tempolimit und Blitzer. Auch das schöne Holztor am Pass gibt es nicht mehr. Schade.
Wir hangeln uns immer parallel zum Grenzverlauf in Richtung Osten voran. Ab jetzt wieder freie Fahrt und kaum Verkehr. Und wieder kann ich die Bonnie richtig flott laufen lassen. Das Mopped ist einfach ein Traum. Der Motor wie gemacht für die Berge. Wechselkurven werden durch den tiefen Schwerpunkt einfach aufgeschnupft. Genial. Tagesziel Österreich. Auf dem Weg dahin fahren wir noch über den Nassfeldpass. Kannte ich bisher noch nicht. Das Ding ist der Hammer. Wie eine Kartbahn. Auch hier wieder kein Verkehr. Im Skigebiet, welches direkt auf der Grenze zwischen Italien und Österreich liegt, ist mal wieder nichts los. Uns ist es recht.
Noch paar Kilometer weiter und schon finden wir in Hermagor ein Lager für die Nacht. Die Pension - Kaiser von Österreich ist ebenfalls empfehlenswert. 40€ p.P inkl. Frühstück. Passt. Nebenan beim Bärenwirt gibt es Grandioses für den leeren Magen. UNBEDINGTE Empfehlung. Der Abend klingt in einer örtlichen Bar aus. Hier sehen wir auch noch die Videobotschaft von Sebastian. Er sitzt in einem T4. Hinten dran ein Hänger mit der BMW. Gegen 22 Uhr ist auch er wieder in Berlin angekommen. Dank ADAC.

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Tag 7 – Letzter Tag in den Alpen. Der Plan ist klar. Durch das Salzkammergut in Richtung Bayrischer Wald. Auch heute bleiben die Straßen trocken. Petrus meint es wirklich gut mit uns. Die Strecke ist mal wieder nicht zu toppen. Was Tante TomTom da mit uns macht, ist schon genial. Ich gebe pro Tag 3 bis 5 Wegpunkte vor, das war es dann aber schon. Ich finde diese Art zu fahren gut. Und wenn es links schöner ausschaut als rechts, dann biege ich eben ab. Die Route wird schon irgendwie wieder passen.
Es geht durch die Skiregion Obertauern und weiter nach Bad Ischl. Traumhafte Bundesstraßen. In Traunkirchen am Traunsee ein letzter Stopp inkl. Apfelstrudel am See. Ja, ja, ja, dass ist das süße Leben on Tour.
Jetzt an Passau vorbei. Der Himmel wird dunkel. Erste Tropfen. Die Uhr zeigt es an, der Tag geht zu ende. Die Tour auch. Letzte Nacht in Zwiesel. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Obwohl, mein Sauerbraten im Hotel Kapfhammer war super. Reichlich Sauce. Hmmmmmm

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Tag 8 – Auf nach Berlin. Der Tag beginnt wie die ganze Tour. Nicht mit einem Sturz aber eben doch kurios. Wir sind ca. 10 Km gefahren. Ich mal wieder vorne weg. Landstraße. Tempo 100 oder so. Eine Bodenwelle und irgendwas fliegt weg. Oder ich hab was getroffen. Komisch. An der nächsten möglichen Stelle halte ich an. Große Fragezeichen. Es waren wohl zwei oder drei kleine Teile. Da seh ich es. Mein Tankdeckel fehlt. What the fuck….mein Tankdeckel ist weg. Wir hatten vor 230 Km das letzte Mal getankt. Der Deckel war definitiv richtig drauf. Also suchen. Aber das Gelände neben der Fahrbahn ist zugewachsen. Also Lappen in Tüten. Tüte in Tankstutzen. Tankrucksack drauf und hoffen das es bis Berlin trocken bleibt. Und es bleibt trocken und wir kommen am späten Nachmittag an.

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Fazit: Die Bonnie taugt zum Touren. Zumindest mit der Komfortsitzbank kommt man wirklich gut über den Tag. Flottes Landstraßenräubern im bergigen Geläuf liegt ihr. Ich bin selten so entspannt gefahren. Die Conti Road Attack 3 funktioniert unter allen Bedingungen grandios. Die YSS Dämpfer passen sehr gut zu meiner Art zu fahren. An der Gabel muss was passieren. Der Motor mag vielen etwas langweilig erscheinen, auf einer Tour wie dieser zeigt er aber jeden Tag wo seine Qualitäten liegen. Das Drehmoment beim Beschleunigen aus Kehren macht einfach nur Spaß.
Und Heizgriffe sind auch toll. Nie mehr ohne.

Die Route: http://www.motoplaner.de/#v4&49.331388, ... 1,0,0&&0,0


Videoschnippsel

https://youtu.be/3l7xhR28Kb0
https://youtu.be/CO9RQKF1olk
https://youtu.be/4nq177kr4ww



Gruß
Stefan
Zuletzt geändert von spi am 5. Nov 2017, 11:43, insgesamt 2-mal geändert.
"pure Vernuft darf niemals siegen..."

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Rainer
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon Rainer » 4. Nov 2017, 22:15

Sehr schöner Reisebericht Stefan
Gruß
Rainer

Rainman
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon Rainman » 4. Nov 2017, 23:07

Ein schön zu lesender Bericht. Vielen Dank.

Mit Fahrergruss der Rainman
Der Herr behüte meine "Black Lady"

Backtobike
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon Backtobike » 5. Nov 2017, 00:10

Sehr schöner Bericht, auch hübsch bebildert, vielen Dank, dass wir mitfahren durften. Ich freue mich auch schon sehr darauf, eine Tour dieser Art mit der T 120 zu fahren. Ob das nächstes Jahr klappt, ist noch nicht sicher aber sicher kommt früher oder später der Moment, an dem es passt.

Gruß, Heinz

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a.frostie
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon a.frostie » 5. Nov 2017, 08:36

Danke für den Reisebericht.
Schöne Bilder, toll beschrieben :+top: .

Auch mutig, um diese Jahreszeit wäre es nicht unüblich gewesen so manchen Pass im Schneetreiben nehmen zu müssen.
Aber auch dass kann seinen Reiz haben. :wink:
Grüße vom Bodensee
Frostie

tom72
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon tom72 » 5. Nov 2017, 09:07

Danke fürs mitnehmen auf Deine schöne Tour.

da kommt schon Vorfreude auf die nächste Saison auf.
Waren gestern noch ne Runde unterwegs bei Kaiserwetter.
Aber wenn ich Deinen Bericht lese, krieg ich schon Fernweh und freu mich auf die erste Bonnie-Italien-Tour im Frühjahr.

LG Tom
Das kannst Du schon so machen, aber dann isses halt kacke ...

Stue
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon Stue » 5. Nov 2017, 09:38

Klasse Tour, danke für das Teilhaben.

Viele Grüße

Stue

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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon spi » 5. Nov 2017, 09:51

Danke für euer Feedback. Ja wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Eine Woche später hat es nur noch geregnet.

Ich habe oben noch zwei Videoschnippsel angehangen.
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traildiaries
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon traildiaries » 5. Nov 2017, 10:16

Hey Spi, sehr schöner Bericht und schöne Fotos.
:+top:
Gruß Peter

fordprefect
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon fordprefect » 5. Nov 2017, 10:33

Son Tankrucksackfrühstück und dann noch sone Latte bei Luigi ist doch was vom Besten wo gibt :+++:
Danke für Bilder und Bericht :+++:
Den Umfallern gute Besserung und schnelle Heilung :wink+:

Gruß, Fordprefect
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon ThruxR-FFM » 5. Nov 2017, 11:17

Toller Bericht, macht Spaß zu lesen!

Im Gasthof zur Gemütlichkeit in Bschlabs habe ich auch schon einige Male Halt gemacht. Da heißt es auf dem Hinweg immer: jetzt geht es richtig los mit den Alpen-Kilometern; und auf dem Rückweg: Wehmut, jetzt geht es zurück.

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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon spi » 5. Nov 2017, 11:48

Ach ja, der Gasthof zur Gemütlichkeit. Seit 10 Jahren immer unsere erste Übernachtung in Österreich. Leider heuer etwas mit den Preisen angezogen. Warum ist mir ein Rätsel, da sich an den Zimmern nichts geändert hat :?

Ich hab noch ein Video vom Falzrego angehangen: https://youtu.be/4nq177kr4ww

Beim durchschauen der Videoschnippsel ist irgendwie zu erkennen, dass die ersten beide Tage Spuren in unser Fahrweise hinterlassen haben. Alles sehr entspannt. Vielleicht liegt es auch an der Positon der Kamera. Es geht die Schräglage verloren. Muss ich noch mal drüber nachdenken.

Gruß
Stefan
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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon Charles » 5. Nov 2017, 19:30

Salut Spi,

Ich habe auch deine Reise Bericht genossen ! :+top:

Du schreibst:
"... Anfahrt zum Sellajoch. Gleich am Anfang steht ein großes Schild. Es gilt neue „Spielregeln“ zu beachten. Es sind meist nur 60 Km/h erlaubt. Manchmal auch nur 50. Hin und wieder auch mal 80. Meist aber 60. Und es gibt jetzt Blitzer und Kameras, überall...."

Bin in 2014 und 2016 in Sud Tyrol gefahren und es gab radar aber nur in Wohnort wenn ich mich gut erinneren kann.
Gibt es jetzt radar und Kamera in die Passen selbst?
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Und wie immer bei mir, keine Aufmerksamkeit auf Rechtschreibfehler...

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Re: Norditalien im Spätsommer - T120 on Tour

Beitragvon spi » 6. Nov 2017, 05:48

Hi Charles,

es ist in der Tat so, dass die Überwachung der Geschwindigkeit auf die gesamte Stecke ausgedehnt wurde.

Hier noch ein Bild vom Schild:

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Gruß
Stefan
"pure Vernuft darf niemals siegen..."


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